Tricks und Kommandos

Ich glaube, ich habe schon das ein oder andere Mal erwähnt, dass unser Fynn ein schlaues und lernbegieriges Kerlchen ist. Keiner unserer anderen Hunde hat so viel Spaß, Tricks und Kommandos zu lernen wie er.

Schon als er mini war, „versaute“ er Annabell das Ostereiersuchen, da er ihr jedem Versteck zuvor kam. Er lernte spielerisch viele Kommandos, die heute goldwert sind.

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Neben den klassischen „Hundeschulkommandos“ wie : Sitz, Platz, Hier, Komm, bleib, kann Fynn allerhand mehr. Natürlich klappt nicht jeder Trick immer und überall.

Als ich von Natalie Pleskura damals eine Anfrage bekam, einen Windhund für einen Kunst-Film zur Verfügung zu stellen, war klar, diese Anforderung (nämlich so lange wie möglich still zu stehen), konnte nur Fynn erfüllen. Das Ergebnis war toll. Ob die Kunst nun gefällt oder nicht, ich war super stolz auf Fynn.

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Er kann sonst:

hiiiiiier! – (Hundschulmäßig gerade vor einem sitzen, auf Handzeig hinten rum, sitz an meinem Knie)

Fuß – (wie in der Hundeschule links oder auch auf der anderen Seite, wenn ich es zeige)

(spuck) aus – klappt aber nur bei Spielzeug, nicht bei Pferdäpfeln

rum (auf Handzeichen um einen entfernten Baum, Pfosten herumlaufen)

hoch (an einem Baum o.ä.mit den Pfoten hochsteigen)

hopp (spring drauf oder drüber)

durch (Tunnel, Beine)

dreh Dich (a la dogdancing: Fynn dreht sich im Kreis)

geh‘ rechts/ links (wenn wir abbiegen wollen an einer Weggabelung)

hier bleiben ! (ohne Leine. Er bleibt in meiner Nähe, ist aber nicht bei Fuß)

Pfötchen (rechts, links, beide)

tot (Fynn fällt platt um)

hepp (Fynn fängt ein Leckerchen)

Küsschen (brauche ich wohl nicht erklären)

lass es oder wahlweise: nein (hör auf mit dem, was Du gerade tust).

Das letzte Kommando hätte ich ihm gern gegeben, als er auf dem Kissen scharrte. Leider habe ich es nicht gesehen. Das Ergebnis sah dann so aus:

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Ich weiß, die Tricks, die er kann, sind nichts, im Vergleich zu dem, was Collis so können, aber ich find’s trotzdem toll. Denn meine anderen – bis auf Sheikh, der die Begleithundeprüfung hat- können oder wollen sie so ziemlich nichts lernen. An der „Rolle“ üben wir noch.

Was können Eure Hunde?

5 Gedanken zu „Tricks und Kommandos

  1. Das ist ja einiges was Fynn kann.
    Wenn ich mir das Kissen so anschaue und von seinem Talent bei der Ostereiersuche höre, denke ich mir das Fynn sich vielleicht für beamteten Suchhund hält.
    Faye ist da eher von der „dunklen“ Seite. Sie klaut einem Taschentücher oder ganze Päckchen davon aus der Hosentasche ohne das man es mit bekommt.
    Leider macht sie das nur bei mir und sie hat mir noch nichts Geklautes mitgebracht.:)))
    LG
    Michael

  2. Also Sammy kann sich Futter erarbeiten und den Trick hat sie sich selbst beigebracht :-)) Wenn sie abends noch mal raus soll zum Pullern und nicht wieder rein kommt, ruf ich und es gibt ein Leckerchen. Jetzt hätte sie das natrülich gern ohne rausgehen. Also stiert sie die Dose an. Klappt nicht. Dann mach ich die Tür auf und sie geht raus und kommt sofort wieder rein. Klappt nicht. Also geht sie kurz um die Ecke, versteckt sich (ohne zu Pullern) und kommt wieder rein. Hat ne Weile gedauert, bis ich dahinter gekommen bin. Also, wer erzieht hier wen ?! :-))

  3. Hahaha, Christiane, DAS kenne ich auch. Schlaue Mäuse. Ich begleite das Rausschicken schon mit den Worten „aber verarsch‘ mich nicht wieder“- denn bei Regen dreht Fynn gern einfach mal eine Runde auf der trockenen Terrasse und kommt wieder rein, OHNE gemacht zu haben. Witzig….

  4. Das ist ja eine ansehnliche Liste, toll was Fynn alles kann. 🙂
    Meine Hündin, eine Schwester von Louis, kann außer „hiiiiiier!“, „tot“ und „dreh Dich“ diese Dinge ebenfalls. „Durch“ heißt bei uns „Tuuuuunnel!“ und wurde in Zusammenhang mit Beinen noch nicht als Wortkommando angewendet, sondern nur auf dem Hundeplatz.
    Dazu kommen „such“ (das versteckte Spielzeug), „brings her“, was aber nicht immer klappt, „schau“ und „high five“.
    Ganz wichtig finde ich persönlich auch „stupsen“, meist mit Fingerzeig auf die entsprechende Stelle. Das passt auch, wenn man Berührungsängste nehmen will, weil von heute auf morgen aus unerfindlichen Gründen der Wischmopp zum Monster mutierte. Und man kann daraus andere Übungen entwickeln, wie „Tür zu!“ oder „kegeln“ (wirf das um). Macht sie beides mit Begeisterung. 😉

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